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Smartwatch Moto 360 Review

Seit 3 Monaten habe ich die Smartwatch Moto 360 (2nd Generation) und möchte in diesem Artikel meine Eindrücke wieder geben.

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Im Artikel „Smartwatch, Sinn oder Unsinn?“ aus 2013 habe ich den Sinn einer Smartwatch angezweifelt und bin zu dem Schluß gekommen, dass es doch nur eine Fernbedienung für das Smartphone ist (solange keine SIM Karte in der Smartwatch ist).
Nun, eine SIM Karte hat die Moto 360 nicht und trotzdem habe ich eine. Warum?

Abgesehen davon, dass es ein Weihnachtsgeschenk war, gibt es zwei Gründe die für die Moto 360 sprechen, obwohl sie nach wie vor nur eine Fernbedienung ist.
Zum einen hat sie ein schickes rundes Design. Sie sieht nach einer richtigen Uhr aus und nicht nach einem technischen Gadget. Im online Shop ist sie konfigurierbar. Armband, Größe, Farbe von Gehäuse und Lünette sind wählbar. Das Ziffernblatt kann nachträglich jederzeit geändert werden. Damit ist sie als Accessoire so gut wie jede andere Uhr.
Zum anderen hat sie WIFI mit an Bord. Damit wird die Reichweite zwischen Uhr und Smartphone, im Vergleich zu einer Bluetooth Verbindung, deutlich erhöht. So ist es bei mir zu Hause egal, wo das Smartphone liegt, ich habe immer eine Verbindung mit dem Handy, selbst über Distanzen, die mit Bluetooth nicht überbrückbar wären. Das macht es angenehm. Ich muss das Handy nicht immer bei mir tragen und kann es irgendwo im Haus liegen lassen. Trotzdem bekomme ich jederzeit Notifications auf die Uhr bei eingehenden Nachrichten etc. Ich kann die Nachrichten auf der Uhr lesen und über Spracheingabe auch beantworten.

Energiesparmodus

Energiesparmodus

Schön ist auch, dass die Uhrzeit immer angezeigt wird, selbst im Energiesparmodus. Man hat nie eine schwarze Anzeige wie bei anderen Smartwatches. Ausnahme, man legt die Uhr ab und lässt sie länger liegen, dann wird die Anzeige schwarz.

Das Aufladen der Uhr erfolgt kabellos über eine spezielle Docking Station die mitgeliefert wird. Beim Ladevorgang wird die Uhrzeit angezeigt. Der Akku bei meiner 46mm Variante hebt ungefähr 1,5 Tage. Wenn ich sie Abends, nach ca. 16 Stunden auf die Ladestation lege, hat der Akku um die 50%.

Um zu sehen wie viel man sich bewegt hat die Uhr einen Schrittzähler, einen Pulsmesser und einen Aktivitätenträcker mit an Bord.
Die Bediengung erfolgt neben Touch-Gesten über Bewegungen des Handgelenkes und über Spracheingabe. Einen Lautsprecher hat die Uhr nicht, sie macht sich über einen Vibrationsalarm bemerkbar.

Also weiterhin nur eine Fernbedienung? Ja, aber eine die hübsch aussieht und den Komfort enorm steigert.
Es ist einfacher kurz auf das Handgelenk zu schauen um zu sehen welche Nachricht eingegangen ist, anstatt das Smartphone aus der Tasche zu holen.
Im Supermarkt den Einkaufszettel am Handgelenk zu haben ist auch deutlich cooler als die ganze Zeit das Handy in der Hand zu halten und immer wieder entsperren zu müssen.
Und richtig geil ist, wenn ich Abends auf dem Sofa sitze und mit der Uhr das Licht an und aus mache 🙂

Kurz gesagt, die Moto 360 macht mir richtig Spaß. Ich trage sie die ganze Zeit, obwohl ich bisher kein Träger von Uhren war.

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