Die Stromer kommen

Immer mehr Elektrofahrzeuge kommen auf den Markt, auch die Premiumhersteller sind inzwischen am Start. Ich möchte kurz auf meine persönlichen Favoriten eingehen.

BMW i3 (Quelle welt.de)

Der Smart Electric Drive ist das erste Elektrofahrzeug aus einem deutschen Premiumhaus. Er kommt allerdings noch mit einem konventionellen Smart Gewand daher. BMW bringt dagegen mit dem BMW i3 einen radikal neuen Entwurf eines Stadtautos. Das mutige, neue Design erinnert mich ein klein wenig an den Audi A2. Das Interieur ist schön aufgeräumt, erfrischend und punktet mit nachhaltiger Materialauswahl. Eine hohe Sitzposition macht das Einsteigen und die Übersicht leicht. Eigenschaften, die ich schon beim Smart geschätzt hatte. Das besondere ist aber, dass die Fahrgastzelle komplett aus Carbon besteht. Der Antrieb ist rein elektrisch, optional gibt es einen Zweizylinder Range-Extender dazu (ob der wohl aus der Motorrad-Palette kommt?). Im Preis enthalten sind Batterien, diese werden also nicht vermietet. BMW gibt eine Garantie auf die Batterien von 8 Jahren oder 100.000 km.
Ja und der Preis, der liegt bei ca. 35.000 Euro. Damit liegt er deutlich über dem Smart, dafür gibt es aber 4 Sitze.

Ein Elektroauto das auch außerhalb der Stadt sinnvoll genutzt werden kann, ist der Opel Ampera. Er kommt mit einer konventionellen Opel Karosserie, besitzt aber serienmäßig einen Range Extender. Das heißt auf Kurzstrecke bis 80 km fährt er rein elektrisch, bei längeren Fahrten springt der Verbrennungsmotor an, der Strom für den Elektromotor liefert. Damit ist der Opel Ampera ein voll alltags taugliches Fahrzeug. Und Opel hat die Preise gesenkt, den Ampera gibt es jetzt ab 38.300 Euro.

Tesla Model X (Quelle slashgear.com)

Das Auto mit dem absoluten Nerd-Faktor ist allerdings der Tesla, insbesondere das Model X. Ein SUV mit Elektroantrieb, hohe Reichweite (der Hersteller verspricht 400 km) und Flügeltüren. Das besondere ist der große Touchscreen in der Mittelkonsole. Ein irre Gimick, das auf Slash Gear in einem Video gezeigt wird. Die Frage ist nur, wie gut damit die Bedienung klappt. Normale Schalter kann ich während der Fahrt blind ertasten, das geht mit einem Touchscreen nicht.
Der Preis ist allerdings auch nicht ohne. 70.000 Euro wird man mindestens hinlegen müssen wenn der X Anfang 2014 auf den Markt kommen wird.

Brammo Empulse (Quelle brammo.com)

Auch bei den Motorrädern tut sich einiges. Und wieder sind die Amerikaner ganz vorne dabei. Die Brammo Empulse R hebt sich von der Konkurrenz durch ein klassisch sportliches Design, einen starken wassergekühlten Elektromotor und ein Schaltgetriebe ab. Letzteres verspricht eine sehr sportliche Fahrweise.
Einen Testbericht gibt es bei Tourenfahrer.

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